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Geschichte der Gebärdensprache

Samstag 17. August 2013

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

im Internet finden sich unzählige Artikel zur Geschichte der Gebärdensprache, weshalb ich hier nur die mir besonders wichtig erscheinenden Meilensteine erwähne und abschließend auf drei Links hinweise, wo Sie sich näher informieren können.

Durch die Beschlüsse des Mailänder Kongresses im Jahr 1880 wurden gehörlose Menschen gesellschaftlich stark benachteiligt. Außerdem wurde zu dieser Zeit die Gebärdensprache in der Gesellschaft als "Affensprache" abgewertet.
Die Beschlüsse des Mailänder Kongresses untersagten das Anwenden der Gebärdensprache an Gehörlosenschulen. Der Unterricht folgte ab sofort streng der "Oralen Methode". D.h. die Kommunikation erfolgte ausschließlich mit Sprechen und vom Mund ablesen. Dies wirkte sich natürlich sehr negativ auf das Selbstbewusstsein der Gehörlosen aus und führte in der Folge zu schulischen Misserfolgen.

Unrühmlich ist auch die Nazizeit, in der viele Gehörlose zwangssterilisiert und ermordet wurden.

1975 - erste Gebärdensprachkurse in Deutschland

1981 - erster Gebärdensprach-Workshop in Hamburg

1983 - "Forschungsstelle für Gebärdensprache" an der Universität in Hamburg

Quellen und Links, wo Sie umfassendere Informationen zur Geschichte der Gebärdensprache erhalten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Gebärdensprachen

http://web.archive.org/web/20051128100058/http://members.inode.at/gehoer.office/geschichte.htm

http://www.gebaerden-forum.de/index_th8.html#th8

 

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer