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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

Blog

Die Bedeutung des Reims für die Sprachförderung

Donnerstag 13. Februar 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Kinder lieben es mit Lauten zu „spielen“. Mit dem spielerischen Umgang von Worten und Reimen lernen Kinder eine frühe Gedichtform. „Es ist erwiesen, dass dieser spielerische Umgang mit Worten und Lauten den Spracherwerb und die Intelligenz von Kindern enorm fördert“ sagt Prof. Kurt Franz, Präsident der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach.

Sinntragende Reime vermitteln auch Wortschatz und grammatische Formen. Sinnfreie Reime fördern die Phantasie und Kreativität, weil sie anregen selbst mit Lauten und Silben zu spielen. Die Bedeutungsebene wird verlassen, die Aufmerksamkeit wird auf den Klang des Wortes gelenkt. Die Freude am Klang regt zum aktiven Sprechen an und fördert so die Sprachentwicklung.

Rhythmisch gesprochene Sprache fördert den Atemstrom und fördert so die gesunde Bildung der Sprechorgane. (Der Nasen-, Rachen- und Ohrraum wird besser belüftet.)

Sprachspiele trainieren die Sprachorgane – die Lippen, Zunge, Zähne und Gaumen.

Wie beim Singen (vgl. Blogbeitrag vom 09.02.14) werden bei Reimen und beim Reimen beide Gehirnhälften aktiviert.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer