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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

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Wie sich Fingerspiele und das Lautsprachunterstützende Gebärden auf den Spracherwerb auswirken

Mittwoch 19. Februar 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Beim Zuhören und Nachsprechen wird vorrangig die linke Gehirnhälfte aktiviert. Die rechte Gehirnhälfte wird aktiviert, wenn das Sprechen von Bewegung und Sinneswahrnehmungen begleitet wird. Vorteilhaft ist, wenn beide Gehirnhälften aktiv sind, weil dann zwischen den beiden Gehirnhälften Synapsen gebildet werden. Je mehr Synapsen zwischen den beiden Gehirnhälften gebildet werden um so größer ist der Wortschatz, die Sprachleistung und das Wissen des Kindes.

Sowohl beim Fingerspiel, als auch beim Lautsprachunterstützenden Gebärden wird Sprache von Bewegungen begleitet . Der Spracherwerb wird also optimal gefördert.

Die Fingerbeweglichkeit ist des weiteren für das Schreiben, Malen, Basteln, Knoten binden u.v.m. erforderlich.

Bei Fingerspielen und Lautsprachunterstützendem Gebärden wird die Hand-Augen-Koordination und Hand-Hand-Koordination gefördert. Beides ist für die Schulfähigkeit eines Kindes von Bedeutung.

Es sprechen viele Gründe dafür, dass im Kindergarten, in der Krippe und in der Kita Fingerspiele und Lautsprachunterstützende Gebärden eine große Rolle spielen.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer