Sprachförderung mit Nora Gebärden mit Ben

Gebärden mit Ben Sprachförderung mit Nora

Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

Blog

Sprachförderung bei Krippenkindern und im Kindergarten

Donnerstag 27. Februar 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Die ersten sechs bis sieben Jahre sind für die Sprachentwicklung entscheidend. Anschließend nimmt die Fähigkeit, dass Satzbauregeln „in Fleisch und Blut übergehen“  bis zum Ende der Pubertät stetig ab  und im frühen Erwachsenenalter ist die sensible Phase vorbei.

Wenn das Sprechen von Geburt an in der Umgebung des Kindes eine wichtige Rolle spielt ist es hoch motiviert das Sprechen zu erlernen. Und je mehr auf die Sprachversuche des Kindes eingegangen wird um so mehr wird der Spracherwerb gefördert.

Von Geburt an sollte man aus diesem Grund viel mit dem Kind sprechen und die Möglichkeiten Sprache einzusetzen voll ausschöpfen.
Z.B. mit

  • einfachen Liedern
  • Fingerspielen
  • Reimen
  • Theaterstücken mit Finger- oder Handpuppen
  • dem Erzählen von Geschichten
  • gemeinsamen Bilderbuchbetrachtungen
  • gemeinsamen Spielen
  • viiiielen „Gesprächen“

Gerade in der Übergangsphase in der das Kind mehr versteht als es lautsprachlich äußern kann und in dem es gezielt Bewegungen (Gebärden) nachmachen kann ist Lautsprachunterstützendes Gebärden eine sehr gute Möglichkeit mit dem Kind zu kommunizieren.

Für das Lautsprachunterstützende Gebärden spricht auch, dass Sie automatisch die „Regeln“ die den Spracherwerb fördern beachten. Sie bilden kurze einfache Sätze, Sie betonen die Schlüsselwörter und Sie sprechen langsam und deutlich.

Dieses Sprachverhalten spricht die Verstehensebene eines Kindes an und fördert so die Sprachentwicklung.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer