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Im Wald zu spielen bringt mehr für die Sprachförderung als gezielter Unterricht in der Schule

Donnerstag 3. April 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Im Wald zu spielen bringt mehr für die Sprachförderung als gezielter Unterricht in der Schule“ ist seit gestern Abend auf der „WAZ“ zu lesen.
http://www.derwesten.de/staedte/letmathe/der-wald-ist-ein-genialer-lehrer-id9197258.html

In diesem Artikel wird berichtet, welche positiven Erfahrungen mit einem zweiwöchigem Sprachcamp im Wald im letzten Herbst gemacht wurden. Auch in diesem Herbst wird es wieder ein Sprachcamp geben.
Hier können die Kinder ungezwungen sprechen, erzählen und lernen. Hier macht alles Spaß und die Kinder erleben etwas Tolles.

Dies deckt sich mit dem Inhalt des Vortrags von Frau Dr. Renate Zimmer bei der didacta am 26.03.14 zum Thema „Das Kind im Mittelpunkt“. Frau Dr. Renate Zimmer führte aus, wie nachteilig sich „Sprechlernsituationen“ auf die Sprachförderung auswirken.
Sie führte uns in eine Situation zurück, die wohl jeder kennt: Das Kind kommt von der Schule heim. „Und, wie war es in der Schule?“ frägt die Mutter. Das Kind antwortet „Wie immer“ Und die typische Antwort darauf ist „Was heißt „ wie immer“? Nun SAG MAL WAS!“ Was quasi das Kommando ist nichts mehr zu sagen.
Auch „Sprachlernzimmer“ in Kindertagesstätten haben so eine negative Auswirkung.

Was ein Kind braucht um Interesse an Sprache zu haben ist das Erkennen, dass es mit Sprache etwas bewirken kann. Es muss ein Bedürfnis haben etwas mitzuteilen.
In so einem „Waldcamp“ gibt es ganz bestimmt sehr viele Situationen, in denen die Kinder mit der Begeisterung für eine gemeinsame Sache sehr gerne sprechen. Und dabei machen sie kontinuierlich die Erfahrung, dass sie mit Sprache etwas bewirken.

„Komm wir bauen eine Hütte!“ „Gute Idee, ich hole das Brett von dort hinten“ „Und ich hole die Kiste, die bei dem Zaun steht“ „Wie groß soll die Hütte werden?“ „So groß, dass wir beide drin stehen können“ „Nein, lieber so groß, dass auch Franz noch Platz darin hat“ "Nein, besser Franz und Inge"....

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer