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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

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Wenn es um Inklusion geht, denken viele an geistig behinderte Kinder – dabei geht es meist um seelisch Behinderte

Samstag 14. Juni 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

es kann sein, dass die Zahl der Kinder mit Problemen zunimmt. Heutzutage werden aber auch Auffälligkeiten als förderbedürftig diagnostiziert, die früher vielleicht als "normal" betrachtet wurden.

Neben den körperlichen und geistigen Behinderungen spielen seelischen Behinderungen eine zunehmende Rolle, also die sozial-emotionalen Auffälligkeiten. Das trifft etwa zu auf Kinder, die den ganzen Tag auf den Bänken rumtoben, nicht ruhig sitzen können. Die große Gruppe der Kinder mit besonderem Förderbedarf sind die Lernbehinderten. Viele, zu viele Kinder mit ausländischem Hintergrund sind hierunter zu finden bei denen sozial-kulturelle Probleme hinzukommen.

Die Probleme zeigen sich darin, dass diese Kinder zum Beispiel im Matheunterricht nicht mitkommen und in der Schule versagen. Sie haben aber eigentlich vor allem ein Sprachproblem. Deswegen sind sie unsicher und gehemmt, verlieren die Lust an der Schule oder werden vielleicht auffällig, weil sie auf diese Weise Anerkennung suchen.

Thomas Rauschenbach: „Wenn in der Öffentlichkeit über Inklusion geredet wird, geht es meist um geistig behinderte Kinder. Aber diese machen an der Gesamtzahl der Kinder mit Behinderungen nicht einmal 20 Prozent aus, während mehr als Hälfte der Kinder den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung zugeordnet werden.“

Quelle:
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2014-06/bildungsbericht-inklusion-rauschenbach-interview

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer