Sprachförderung mit Nora Gebärden mit Ben

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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

Blog

Muttersprache wertschätzen

Mittwoch 23. Juli 2014

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

die Psychologin Nina Medlitsch rät Eltern, deren Muttersprache nicht deutsch ist, mit dem Kind in ihrer Muttersprache zu sprechen, in der Sprache, in der sie sich am Besten ausdrücken können.
Wenn Kinder in der Muttersprache ein Sprachsystem entwickelt haben lernen sie im Kindergarten früh genug Deutsch.

Die wissenschaftliche Leiterin des Charlotte-Bühler-Instituts, Birgit Hartel, plädiert für mehr Informationen und Fortbildungsmöglichkeiten für die Pädagogen.“Die Effekte von Fördermaßnahmen außerhalb des Alltags – wenn Kinder aus der Gruppe genommen werden – seien sehr gering. Zentral ist alles, was im Alltag an Sprachförderung stattfindet. Da sind Gespräche an erster Stelle. Neben Wissen über Spracherwerb bräuchten die Pädagogen dafür entsprechende Rahmenbedingungen, also: kleinere Gruppen.“

Mehrsprachigkeit braucht mehr Wertschätzung. Z.B. sollte das Umfeld des Kindes Interesse an ihrer Sprache zeigen. Auch sollte man Kindern die Möglichkeit geben die Sprachen, die näher an ihrem Alltag sind, entdecken zu können.

Quelle:
http://diepresse.com/home/bildung/schule/3842768/Turkisch-statt-Englisch?_vl_backlink=/home/bildung/schule/index.do

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer