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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

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Bildungsprozess zwischen dem Kind und seiner sozialen Umwelt

Dienstag 24. Februar 2015

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Ein Baby kann nur durch die Wechselbeziehung mit fähigeren Personen zu einem denkenden Wesen werden. In dieser Wechselbeziehung baut es seine kognitiven Fähigkeiten weiter aus und erwirbt die sprachlichen Kompetenzen.

Im Kontakt zur sozialen Umwelt erschließt sich dem Kind Sinn und Wortbedeutung und es überprüft und erweitert diese ständig.

Diese Wechselbeziehung wird umso fruchtbarer sein, je besser der Erwachsene das Kind kennt, je einfühlsamer er auf die Kommunikationsinitiativen eingehen kann und je kooperativer er sie nutzt.

D.h. der Bildungsprozess wird vom Kind und vom Erwachsenen gemeinsam gestaltet.

Der Erwachsene regt durch Fragen und Wiederholungen den Spracherwerb an. Er erweitert die kindlichen Äußerungen durch korrektive Rückmeldungen. Dabei ist immer die inhaltliche Ebene wichtig. Was will das Kind mitteilen? Grammatikalisch fehlerhafte Aussagen sollten nicht korrigiert werden, sondern die Aussage sollte fragend wiederholt und dabei korrekt formuliert werden.

(s. „Meine Sprache als Chance“, Gila Hoppenstedt, Bildungsverlag EINS)

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer