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Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

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Sprache und Denken

Mittwoch 4. März 2015

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Die kognitive Entwicklung ist in hohem Maße mit der sprachlichen Entwicklung verknüpft. Sie regt die sprachliche Entwicklung an und die sprachliche Entwicklung regt wieder die kognitive Entwicklung an.

Sprache und Denken entwickeln sich zunächst unabhängig voneinander. In den ersten zwei Jahren durchläuft das Kind ein vorsprachliches und vorbegriffliches Stadium in der Entwicklung des Denkens. Das Baby reagiert intuitiv auf die Anregungen aus seiner Umwelt. D.h. es kann empfinden, wahrnehmen und erinnern (kognitive Fähigkeiten), aber es hat noch keine sprachlichen Begriffe von den Dingen, es kann sie noch nicht „symbolisieren“.

Zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat erwirbt es die Symbolisierungsfähigkeit – die Sprache. Die Sprache ist jetzt geistig erfasst und das Denken wird sprachlich ausgedrückt. Sprache und Denken laufen zusammen.

(s. „Meine Sprache als Chance“, Gila Hoppenstedt, Bildungsverlag EINS)

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer