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Sprachförderung - Unterschiede

Lautsprachunterstützende Gebärden zur Sprachförderung bei Kindern

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Literalität in der frühen Kindheit

Sonntag 16. August 2015
Kategorien: Literalität

Liebe Nora-und-Ben Blogleserin,
lieber Nora-und-Ben Blogleser,

Jeder Singsang, jedes Fingerspiel, jedes Schlaflied, jede gemeinsam betrachtete Bildergeschichte, jede erzählte Geschichte (vorgelesen oder ausgedacht), jedes Gespräch über die Geschichte ist ein Schritt zur Entwicklung literaler Kompetenzen.
Literale Erziehung und Bildung beinhaltet, dass Kinder

  • mit Geschichten, Gedichten und Reimen vertraut gemacht werden
  • Interesse an der Funktionsweise der Sprache, insbesondere auch der geschriebenen Sprache gewinnen
  • einen Sinn für den Rhythmus, Melodie sowie Akzentgebung der Sprache entwickeln
  • ein Bewusstsein für Alliteration (gleicher Anlaut der betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter) und Reime entwickeln
  • zum Malen und Schreiben angeregt werden
  • zum spielerischen Umgang mit Sprache angeregt werden
  • Interesse an Bildern, Büchern und schriftlichen Materialien aller Art entwickeln

Literalität kann der Mensch nicht allein aus sich heraus entwickeln. Literalität kann nur in sozialer Interaktion erworben werden.

(s. „Meine Sprache als Chance“, Gila Hoppenstedt, Bildungsverlag EINS)

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit mit vielen neuen bereichernden Erkenntnissen.

Michaela Wulf-Schäfer